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Immaterieller Schaden DSGVO

  • Falsche Xing-Nachricht: BGH bejaht DSGVO-Schadensersatz

    Eine Nachricht landet beim falschen Empfänger. Was zunächst wie ein alltägliches Versehen wirkt, kann datenschutzrechtlich erhebliche Folgen haben. Das gilt besonders dann, wenn es um eine Bewerbung, Gehaltsvorstellungen und die beruflichen Pläne eines Betroffenen geht. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 23. Juni 2026 entschieden, dass die versehentliche Weitergabe solcher Informationen einen Anspruch auf immateriellen…

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  • Kammergericht stoppt Verbandsklage gegen „X“: Warum Datenschutz-Schadensersatz oft am Einzelfall hängt

    Datenschutzverstöße betreffen häufig Millionen Nutzer gleichzeitig. Plattformen sammeln, analysieren und verknüpfen personenbezogene Daten in großem Umfang. Für Verbraucherverbände liegt deshalb der Gedanke nahe, Ansprüche gebündelt durchzusetzen. Genau an diesem Punkt setzt eine aktuelle Entscheidung des Kammergerichts Berlin an – mit erheblicher Bedeutung für künftige Massenverfahren im Datenschutzrecht. Mit Urteil vom 30. April 2026 hat das…

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  • Hackerangriff auf Arbeitgeberdaten: Warum das LAG Hessen beim DSGVO-Schadensersatz bremst

    Ein Datenleck klingt schnell nach Schadensersatz. Gerade wenn es um einen Hackerangriff geht, liegt die Vermutung nahe, dass betroffene Arbeitnehmer ohne Weiteres einen Anspruch aus Art. 82 DSGVO haben. Das Hessische Landesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 10. Februar 2026 (12 SLa 709/25) nun gezeigt: So einfach ist es nicht. Die Entscheidung ist für Arbeitgeber und…

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  • EuGH zur DSGVO-Auskunft: Wann der erste Auskunftsantrag schon missbräuchlich sein kann

    Wer personenbezogene Daten verarbeitet, kennt die Lage: Ein Betroffener verlangt Auskunft nach Art. 15 DSGVO, das Unternehmen reagiert nicht oder lehnt ab – und kurz darauf steht ein Schadensersatzanspruch nach Art. 82 DSGVO im Raum. Genau an dieser sensiblen Schnittstelle hat der EuGH mit Urteil vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-526/24 – Brillen…

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  • Datenschutz, der unter die Haut geht: OLG München stärkt Nutzerrechte gegen versteckte Tracking-Tools

    Ein Netzwerk, das verbindet – aber auch mitliest. In einem bemerkenswerten Urteil vom 18.12.2025 (Az. 14 U 1068/25 e) hat das OLG München zentrale Fragen zur Erhebung personenbezogener Daten über Drittwebseiten durch ein großes soziales Netzwerk beantwortet – und sich dabei deutlich auf die Seite der Nutzer gestellt. Das Urteil ist ein Schritt zu mehr…

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  • Datenweitergabe an Dienstleister – BGH konkretisiert Löschungspflichten bei Auftragsverarbeitern

    Was tun, wenn der Dienstleister am Ende des Vertrags Daten nicht löscht – und diese später im Darknet auftauchen? Mit Urteil vom 11.11.2025 (Az. VI ZR 396/24) hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Thema aufgegriffen, das in vielen Unternehmen unterschätzt wird: die Pflichten des Verantwortlichen beim Ende einer Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Richter haben…

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  • Datenschutz kontra US-Gesetze: Wann ein soziales Netzwerk die Auskunft verweigern darf

    Ein deutscher Nutzer will wissen, ob seine Daten von US-Geheimdiensten eingesehen wurden. Das Landgericht Bonn urteilt: In bestimmten Fällen darf das Netzwerk die Auskunft verweigern – ausgerechnet wegen amerikanischen Rechts. Was bedeutet das für Betroffene? Hintergrund: Worum ging es im Fall? Ein Nutzer des sozialen Netzwerks „A“ (nennen wir es A wie Anonymität) wollte es…

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  • Schadensersatz nach der DSGVO: Wann besteht ein Anspruch – und wann nicht?

    Ob Unternehmen, Behörde oder Verein – ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kann teuer werden. Denn neben möglichen Bußgeldern drohen auch individuelle Schadensersatzansprüche durch betroffene Personen. Aber wann genau ist ein solcher Anspruch begründet? Und welche Grenzen setzt das Recht? Ich erkläre hier, in welchen Fällen ein Schadensersatz gezahlt werden muss – und wann gerade…

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  • Hypothetische Gefahren reichen nicht: BGH schließt DSGVO-Schmerzensgeld bei rein abstraktem Risiko aus

    Wie konkret muss eine Datenschutzverletzung Betroffene treffen, damit ein Schmerzensgeldanspruch entsteht?Mit dieser Frage hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 13. Mai 2025 (Az. VI ZR 186/22) ausführlich auseinandergesetzt – und eine klare Grenze gezogen: Ein rein hypothetisches Risiko eines Missbrauchs reicht für einen Schadensersatzanspruch nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO nicht aus.…

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  • Schadenersatz bei Datenschutzverstoß durch Workday-Test

    Cloud, Kontrolle, Konzern – DSGVO-Schadenersatz bei interner Datenweitergabe Der digitale Wandel in Unternehmen macht auch vor der Personalverwaltung nicht halt. Cloudbasierte HR-Systeme wie „Workday“ versprechen Effizienz und Transparenz – werfen aber auch heikle Datenschutzfragen auf. Das Bundesarbeitsgericht hat nun in einer Entscheidung vom 8. Mai 2025 (Az. 8 AZR 209/21) klargestellt: Wer ohne Rechtsgrundlage personenbezogene…

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