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Verbraucherrecht

  • Klick, Kauf, Kehrtwende: Wie das neue Widerrufsrecht und der Widerrufsbutton den digitalen Vertrag verändert

    Ein Vertrag ist heute schnell geschlossen. Ein Klick genügt, manchmal ein Telefonat. Genau an dieser Stelle setzt der Gesetzgeber neu an. Mit Wirkung ab 19. Juni 2026 wird das Verbraucher- und Versicherungsvertragsrecht spürbar nachjustiert. Im Mittelpunkt stehen Fernabsatzverträge, digitale Abschlussprozesse und das Widerrufsrecht – also genau jene Situationen, in denen Verbraucher häufig erst im Nachhinein…

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  • Click & Collect bei Müller – Was online nach Kauf aussieht, ist rechtlich nur eine Reservierung

    Die Einkaufswelt hat sich verändert – aber das Gesetz bleibt kritisch. Der jüngste Fall vor dem OLG Stuttgart (Urteil vom 25.11.2025, Az. 6 UKl 1/25) zeigt, wie wichtig juristische Feinabstimmungen im Onlinehandel sind – besonders dann, wenn Unternehmen digitale Reservierungsprozesse mit stationärem Verkauf verknüpfen. Im Mittelpunkt: die Drogeriekette Müller und ihre Funktion „Lieferung in die…

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  • Kündigungsbutton bitte nicht verstecken

    Sky verliert vor dem OLG München Verträge lassen sich heute mit wenigen Klicks abschließen – doch beim Kündigen wird es für Verbraucher manchmal unnötig kompliziert. Dass das nicht nur ärgerlich, sondern auch rechtswidrig sein kann, zeigt ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (Az. 6 U 4336/23 e): Die Verbraucherzentrale NRW hatte gegen die Gestaltung des…

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  • Widerrufsbelehrung beim Neuwagenkauf im Fernabsatz – BGH stärkt Unternehmer

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Beschluss vom 25. Februar 2025 (Az. VIII ZR 143/24) eine praxisrelevante Frage zur Widerrufsbelehrung in Fernabsatzverträgen über Neuwagen geklärt. Im Kern ging es darum, ob ein Händler, der von der gesetzlichen Musterwiderrufsbelehrung abweicht, zwingend auch seine Telefonnummer in der Belehrung angeben muss. Die Antwort des BGH: Nein – sofern andere…

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  • Abschied von der OS-Plattform: Was die neue EU-Verordnung bedeutet

    Die Europäische Plattform für Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wird eingestellt. Das ergibt sich aus der Verordnung (EU) 2024/3228, die am 19. Dezember 2024 verabschiedet wurde. Diese Entscheidung markiert das Ende eines ehrgeizigen Projekts, das Verbrauchern und Unternehmern eine zentrale Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten bieten sollte. Doch was sind die Hintergründe, und welche Konsequenzen ergeben sich…

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  • Kein Löschungsanspruch bei Negativ-Eintrag: OLG München klärt rechtliche Grenzen

    Das Oberlandesgericht (OLG) München hat in einem Hinweisbeschluss vom 19.11.2024 (Az. 27 U 2473/24 e) entschieden, dass ein Verbraucher keinen Anspruch auf Löschung eines Negativ-Eintrags oder auf die Neuermittlung seines Bonitätsscores gegenüber einer Wirtschaftsauskunftei hat, wenn die Datenverarbeitung rechtmäßig erfolgte. Dieses Urteil ist nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Unternehmen und Wirtschaftsauskunfteien von Bedeutung,…

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