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Telekommunikationsrecht

  • BGH: 12-Monats-Tarif muss nicht mitbeworben werden

    Ein Schreiben des Telekommunikationsanbieters liegt im Briefkasten. Beworben werden Internet und Festnetz mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Von einem Vertrag mit kürzerer Laufzeit ist keine Rede. Muss der Anbieter im selben Schreiben auch auf einen 12-Monats-Vertrag hinweisen? Oder genügt es, wenn ein solcher Tarif irgendwo im Angebotsportfolio verfügbar ist? Mit dieser Frage hat sich…

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  • „Kündigungswunsch“ statt Kündigung? Warum das OLG Schleswig-Holstein beim Kündigungsbutton genau hinschaut

    Wer einen Mobilfunkvertrag online abschließen kann, soll ihn auch online wieder beenden können – schnell, klar und ohne Umwege. Genau an diesem Punkt setzt das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 04.03.2026 (Az. 6 U 42/25) an. Die Entscheidung macht deutlich: Unternehmen dürfen den gesetzlichen Kündigungsweg nicht durch unklare Formulierungen oder technische Hürden verwässern. Für Verbraucher…

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  • EuGH zu Vertragsänderungen im Telekommunikationsrecht: Kein Ausweg über „bloße Rechtsanpassung“

    Wer einen Mobilfunk- oder Internetvertrag abschließt, rechnet nicht damit, dass der Anbieter später einseitig Leistungen streicht und sich dabei auf das Unionsrecht beruft. Genau an diesem Punkt setzt das Urteil des EuGH vom 12. März 2026 in der Rechtssache C-514/24 (Magyar Telekom) an. Die Entscheidung ist für Verbraucher ebenso relevant wie für Telekommunikationsunternehmen. Der Gerichtshof…

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  • Wenn der Vertrag vor dem Anschluss beginnt: Was der BGH zur Laufzeit von Glasfaserverträgen sagt

    Verbraucher schließen Verträge – und warten dann manchmal monatelang auf den Anschluss. Dürfen Unternehmen die Mindestvertragslaufzeit trotzdem später starten lassen? Der Bundesgerichtshof hat dazu jetzt Klarheit geschaffen. Es ist ein häufiges Szenario im Zuge des Glasfaserausbaus: Verbraucher sichern sich frühzeitig einen Vertrag bei einem Telekommunikationsanbieter – oft zu attraktiven Konditionen. Der Haken: Der tatsächliche Anschluss…

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  • OVG RP: Netzsperren für Pornoportale rechtmäßig – Rechtsschutzbedürfnis verneint

    Internetzensur oder legitimer Jugendschutz? Was das OVG Rheinland-Pfalz über Netzsperren pornografischer Webseiten entschieden hat Es ist ein Urteil, das gleich mehrere Fragen aufwirft: Wie weit darf der Staat in das Internet eingreifen? Welche Rechte haben ausländische Anbieter – und welche Pflichten? Und: Wann ist ein gerichtliches Verfahren überhaupt noch sinnvoll? Mit seinem Beschluss vom 30.…

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  • OLG Köln: Kündigungsschaltfläche muss sofort sichtbar sein – Keine versteckten Hürden erlaubt

    Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat in seinem Urteil vom 10. Januar 2025 (Az. 6 U 62/24) die Rechte von Verbrauchern bei der Online-Kündigung gestärkt. Im Zentrum des Falls stand die Gestaltung eines Kündigungsprozesses auf der Website eines Telekommunikationsunternehmens. Das Gericht stellte klar, dass eine Bestätigungsschaltfläche für die Kündigung ohne Zwischenschritte direkt erreichbar sein muss. Der…

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  • Netzneutralität erneut gekippt: FCC überschreitet ihre Befugnisse

    Ein spannendes Urteil des US-Berufungsgerichts des sechsten Bezirks bringt erneut Bewegung in die langjährige Debatte um Netzneutralität und die Regulierung von Internetdienstleistern. In der Entscheidung Ohio Telecom Ass’n v. FCC vom 2. Januar 2025 stellt das Gericht klar: Die Federal Communications Commission (FCC) hat mit ihrer jüngsten Regelung zur Wiederherstellung der Netzneutralität ihre Kompetenzen überschritten.…

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  • LG Ravensburg: Kein Unterlassungsanspruch nach DSGVO bezüglich Datenverarbeitung

    In einem kürzlich veröffentlichten Urteil hat das Landgericht (LG) Ravensburg, Urteil vom 20.6.2024, AZ 4 O 91/24 die Klage eines Zeitsoldaten gegen ein Telekommunikationsunternehmen abgewiesen. Der Kläger hatte Schadensersatz, Unterlassung und Erstattung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten wegen der unrechtmäßigen Übermittlung seiner personenbezogenen Daten an die SCHUFA gefordert. Hintergrund des Falls Der Kläger, geboren am 18.04.1993, hatte am…

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  • OLG Rostock zum Zugang einer einfachen E-Mail

    In einer Ära, in der digitale Kommunikation immer wichtiger wird, hat das Oberlandesgericht Rostock eine entscheidende Entscheidung zum Zugang einfacher E-Mails getroffen. Der Beschluss des OLG Rostock ist für jeden relevant, der E-Mails für offizielle und rechtliche Kommunikationen nutzt. Hier erkläre ich Ihnen die Details und Bedeutung dieses Urteils in einer einfachen und leicht verständlichen…

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  • OLG Thüringen: Private E-Mail-Nutzung unterliegt dem Fernmeldegeheimnis

    In einem Urteil vom 14. September 2021 hat das Thüringer Oberlandesgericht (7. Zivilsenat) unter dem Aktenzeichen 7 U 521/21 entschieden, dass Arbeitgeber ohne die Zustimmung ihrer Arbeitnehmer keinen Zugriff auf deren dienstliche E-Mail-Postfächer haben dürfen, wenn diese auch zur privaten Nutzung freigegeben sind. Dieses Urteil markiert einen bedeutsamen Punkt im Datenschutzrecht und im Arbeitsrecht, indem…

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