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DSGVO

  • OLG Celle: Kein immaterieller Schadenersatz gemäß Art. 82 DSGVO bei Anerkenntnisurteil

    Das OLG celle hatte mit Urteil vom 3.11.2022 – 5 U 31/22 zu entscheiden, ob und inwieweit ein Anerkenntnisurteil Rechtskraftwirkung hinsichtlich der ursprünglichen Rechtswidrigkeit der Datenverarbeitung entfaltet und ob der Umstand, dass Daten verarbeitet wurden, einen Schadenersatzanspruch nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) begründen. Das OLG ist der Auffassung, dass ein Anerkenntnisurteil keine Rechtskraftwirkung…

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  • Schadenersatz bei verspäteter DSGVO-Auskunft

    Nicht nur große Konzerne sind verpflichtet und gut beraten, interne Prozesse hinsichtlich der Betroffenenrechte zu etablieren. Dem Betroffenen einer Datenverarbeitung stehen umfangreiche Rechte nach den Artikeln 15 – 21 DSGVO zu. Hierbei ist besonderes das Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO zu beachten. Art. 15 DSGVO gewährt dem Betroffenen ein Zwei-Stufiges Auskunftsrecht. In der ersten Stufe…

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  • Immaterieller Schadenersatz bei unterlassener Löschung von Zugangsdaten

    Das LG München I hatte sich mit Urteil vom 9.12.2021 – 31 O 16606/20 damit auseinanderzusetzen, ob und inwieweit einem Kunden eines Unternehmens ein Schadenersatz nach Art. 82 DSGVO zusteht, wenn das Unternehmen den IT-Dienstleister wechselt und dessen Zugangsdaten nach Vertragende nicht löscht. Im vorliegenden Fall wurden aus dem Dokumentenarchiv eines Neubrokers Kundendaten wie Kontaktdaten,…

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  • VG Bremen: Befugnisse der Datenschutzaufsichtsbehörde

    Das Verwaltungsgericht Bremen hat mit Urteil vom 10.10.2022 – 4 K 1338/21 über folgenden Sachverhalt zu entscheiden gehabt: Sachverhalt: Der Kläger ist Betreiber der Website www…de. Diese Seite veröffentlicht unter der Überschrift … Kommentare über gesellschaftliche, primär politische Themen. Auf der Website wurden unter anderem Screenshots von einer per Online-Videokonferenz abgehaltenen Sitzung des Beirats ……

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  • Onlineshopping muss auch mit Gast-Zugang möglich sein

    Die Datenschutzkonferenz (DSK) hat am 24.3.2022 einen Beschluss veröffentlicht, wonach Webshops Bestellungen über ein Gastkonto (also ohne Pflicht zum Anlegen eines Kunden-Accounts) anbieten müssen um datenschutzkonform unterwegs zu sein. Die DSK führt hierbei 4 Punkte aus: 1. Verantwortliche, die Waren oder Dienstleistungen im Onlinehandel anbieten, müssen ihren Kund*innen unabhängig davon, ob sie ihnen daneben einen…

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  • 1.000,- EUR Schadenersatz für „vergessenen“ Mitarbeiter

    Wenn Sie als Arbeitgeber Mitarbeiter auf der Firmen-Homepage abbilden, dann brauchen Sie eine Einwilligungserklärung des abgebildeten Arbeitnehmers. Soweit so gut. Dass diese Einwilligungserklärung doppelt sein muss (zum einen Einwilligung in die Datenverarbeitung an sich und sodann in die Zur-Schau-Stellung der besonderen Daten z.B. Brille, Hautfarbe, ethnische Herkunft etc. nach Art. 9 DSGVO), auch klar.⠀⠀Wenn der…

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  • TTDSG rechtskonform umsetzen

    Seit dem 1.12.2021 gilt in Deutschland das TTDSG, welches neben der DSGVO zu beachten ist. Doch wie muss man sich die genaue Umsetzung auf der eigenen Webseite vorstellen? Hierzu habe ich ein Whitepaper zum kostenfreien Download erstellt, welches Sie sich gerne herunterladen können. Bitte beachten Sie, dass dieses Whitepaper eine Rechtsberatung im Einzelfall nicht ersetzen…

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  • Niederländisches Justizministerium: DSFA zu Microsoft Produkten veröffentlicht

    Gerade in der fortdauernden Pandemie erfreuen sich Videokonferenzprodukte, wie Microsoft Teams, neuer Beliebtheit. Zumindest bei den Nutzern. Denn die deutschen Aufsichtsbehörden finden Microsoft nicht ganz so charmant, wie manch Nutzer. So gab es eine Empfehlung der „Berliner Datenschutzbeauftragte zur Durchführung von Video- konferenzen während der Kontaktbeschränkungen„ welche zur dem Schluss kam, dass Microsoft Teams die…

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  • LG Hannover: Negativeintrag bei Auskunftei kann 5.000,- EUR Schadenersatz nach DSGVO rechtfertigen

    DAs LG Hannover hat mit Urteil vom 14.2.2022 – 13 O 129/21 entschieden, dass ein zu Unrecht erfolgter Negativeintrag bei einer Auskunftei einen Schadenersatzbetrag in Höhe von 5.000,- EUR rechtfertigen kann. Was war geschehen? Der Kläger hatte mit der Telekom Deutschland GmbH (nachfolgend: Telekom) unter der Meldeadresse seiner Eltern einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen, den sein Bruder…

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  • LG Wiesbaden: Privatperson steht kein Unterlassungsanspruch gegen rechtswidrige Datenverarbeitung zu

    Das LG Wiesbaden, 10 O 14/21, Urteil vom 22.01.2022, hat entschieden, dass einer Privatperson kein Unterlassungsanspruch gemäß §§ 823 Abs. 1, 1004 BGB analog zusteht, da die DSGVO insoweit abschließenden Charakter besitzt. Was war Gegenstand der Entscheidung? Der Kläger gab an, als Verbraucher bei der Beklagten im Jahre 2020 Haushaltswaren im Onlineshop unter Angabe seines…

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