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DSGVO

  • Wer wirbt, ist (nicht immer) verantwortlich: VG Berlin kippt Datenschutz-Verwarnung im Lettershop-Verfahren

    Dürfen Unternehmen fremde Adressdaten nutzen, ohne dafür datenschutzrechtlich den Kopf hinhalten zu müssen? Eine spannende Frage, die das Verwaltungsgericht Berlin im Oktober 2025 auf den Tisch bekam. Der Fall: Ein Revuetheater wollte mit einer weihnachtlichen Werbeaktion neue Besucher gewinnen – per Post, zielgerichtet, aber anonym. Den Versand übernahm eine Adresshändlerin. Die Datenschutzbehörde sah darin eine…

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  • Arbeitnehmer als Verantwortliche im Datenschutz? Der BGH schafft (erneut) Klarheit

    Mit Beschluss vom 7. Oktober 2025 (Az. VI ZR 297/24) hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen, die eine zentrale datenschutzrechtliche Frage aufwarf: Können Arbeitnehmer datenschutzrechtlich eigenständige Verantwortliche nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO sein? Die Antwort des Senats fällt klar aus – und sie folgt einer Linie, die sich bereits seit einigen Jahren durch…

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  • Wer darf hier filmen? Hausrecht, öffentlicher Raum und Datenschutzaufsicht im Streit

    Ein Mann isst einen Döner auf einer Bank – gefilmt von einem privaten Sicherheitsdienst mit Bodycam. Klingt nach einem Bagatellfall? Nicht ganz. Denn der Vorfall beschäftigt nicht nur die Datenschutzaufsicht, sondern gleich mehrere Verwaltungsgerichte – bis zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (BayVGH). Im Mittelpunkt: Die Frage, ob ein Einkaufszentrumsbetreiber auf einer scheinbar öffentlichen Fläche sein Hausrecht durchsetzen…

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  • Pseudonymisierte Daten sind personenbezogene Daten – EuGH zieht klare Linie

    Was Unternehmen und Behörden jetzt zur Informationspflicht nach der DSGVO wissen müssen Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 4. September 2025 (C‑413/23 P) klargestellt, wie pseudonymisierte Daten datenschutzrechtlich zu bewerten sind – und wann eine Informationspflicht gegenüber betroffenen Personen besteht. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wann handelt es sich (noch) um personenbezogene…

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  • META nutzt öffentlich zugängliche Nutzerdaten für KI – und bleibt (vorerst) ungehindert

    Wenn Eile fehlt: Warum ein Eilantrag gegen Meta ins Leere lief Die Vorstellung, dass Meta persönliche Inhalte aus Facebook- und Instagram-Profilen für das Training von Künstlicher Intelligenz verwendet, hat viele Nutzer irritiert – Datenschützer inklusive. Eine niederländische Verbraucherschutzorganisation wollte das gerichtlich stoppen. Doch der Versuch scheiterte. Nicht etwa, weil die rechtlichen Bedenken unbegründet wären, sondern…

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  • OLG Bamberg: Keine DSGVO-Verstöße bei Übermittlung von „Positivdaten“ an Auskunftei

    Die zunehmende Sensibilisierung im Datenschutzrecht bringt auch alltägliche Geschäftsmodelle auf den Prüfstand – etwa die Übermittlung von Vertragsdaten an Wirtschaftsauskunfteien wie die SCHUFA. Das OLG Bamberg (Urt. v. 05.05.2025 – 4 U 120/24 e) hat nun in einem Berufungsverfahren entschieden: Die Weitergabe sogenannter „Positivdaten“ nach Abschluss eines Mobilfunkvertrags an die SCHUFA ist im konkreten Fall…

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  • Wenn der Algorithmus entscheidet – LG Bamberg erkennt immateriellen Schadensersatz wegen Bonitätsscore zu

    Ein Urteil mit Folgen für Auskunfteien, Kreditnehmer – und das Vertrauen in automatisierte Entscheidungen. Hintergrund:Die Entscheidung des LG Bamberg (Urt. v. 26.03.2025 – 41 O 749/24 KOIN) bringt Bewegung in ein Thema, das bislang oft unter dem Radar blieb: Der Einfluss automatisiert erstellter Bonitätsscores auf den Alltag von Verbrauchern. Das Gericht sprach einem Kläger 1.000…

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  • Meta und das KI-Training mit Profildaten: Was das OLG Köln entschieden hat – und warum das wichtig ist

    Darf ein Konzern wie Meta personenbezogene Daten aus öffentlichen Nutzerprofilen für das Training von Künstlicher Intelligenz verwenden – auch ohne ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen? Diese Frage hat das Oberlandesgericht Köln in einem aktuellen Eilverfahren am 23. Mai 2025 – 15 UKl 2/25 – beantwortet – zumindest vorläufig. Und die Antwort fällt überraschend deutlich aus: Ja,…

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  • Urteil zum Cookie-Banner: Was Webseitenbetreiber jetzt wissen müssen

    Wie ein Urteil aus Hannover den Datenschutz im Netz neu ausrichtet – und was das für Ihre Website bedeutet. Die Entscheidung im Überblick Ein Mausklick, der alles ändert – oder eben nicht. Das Verwaltungsgericht Hannover hat am 19. März 2025 eine wegweisende Entscheidung zur Gestaltung von Cookie-Bannern getroffen. Im Zentrum des Urteils steht die Pflicht…

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  • DSGVO und Geschäftsführerdaten: Warum auch berufliche Angaben schützenswert sein können

    Veröffentlichung von Geschäftsführerdaten in amtlichen Dokumenten: Ist das schon ein Datenschutzverstoß? Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 3. April 2025 mit einem bemerkenswerten Urteil (Rechtssache C‑710/23) genau diese Frage geklärt – und bringt damit Bewegung in den rechtlichen Umgang mit personenbezogenen Daten, die im beruflichen Kontext erhoben und verarbeitet werden. Die Entscheidung hat nicht nur…

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