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Persönlichkeitsrecht

  • Wenn ein Verdacht nur „zwischen den Zeilen“ steht: OLG München schärft die Grenzen der Verdachtsberichterstattung

    Wer in den Medien nicht ausdrücklich beschuldigt wird, kann trotzdem schwer getroffen sein. Oft reicht schon der Tonfall, die Dramaturgie oder die geschickte Verknüpfung einzelner Tatsachen, damit beim Publikum ein unangenehmer Eindruck hängen bleibt. Genau an diesem Punkt setzt der Hinweisbeschluss des OLG München vom 09.03.2026 – 18 U 3650/25 Pre an. Das Gericht befasst…

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  • Löschen oder laufen lassen? – Was Plattformbetreiber bei rechtskritischen Gruppen beachten müssen

    KG Berlin: Keine Löschpflicht für Plattformen bei kritisch diskutierenden Nutzergruppen Darf ein Plattformbetreiber Gruppen in sozialen Netzwerken bestehen lassen, in denen zwar rechtskonformer Meinungsaustausch dominiert – aber vereinzelt strafbare Inhalte kursieren? Oder muss er ganze Gruppen löschen, weil sich in deren Kommentarspalten auch Persönlichkeitsrechtsverletzungen finden? Das Kammergericht Berlin (Urteil v. 23.12.2025 – 10 U 190/23)…

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  • „Folter-Fotos“ und Persönlichkeitsrecht: LG Berlin zieht klare Grenzen für Bildberichterstattung

    Was dürfen Medien zeigen – und was nicht?Diese Frage stellte sich jüngst dem Landgericht Berlin im Fall eines besonders brutalen Angriffs, über den bundesweit berichtet wurde. Im Zentrum: Fotos, die ein Opfer zeigen – teilweise verpixelt, aber in einer Ausnahmesituation seiner Würde beraubt. Der Fall berührt zentrale Fragen des Medienrechts und ist ein lehrreiches Beispiel…

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  • Wenn Pressefreiheit an Grenzen stößt: Was das OLG Köln zur Verdachtsberichterstattung entschied

    Was dürfen Medien berichten, wenn ein Verdacht im Raum steht? Das OLG Köln zieht klare Grenzen und stärkt das Persönlichkeitsrecht.

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  • Namen nennen – auch wenn’s wehtut

    Urheberrechtlicher Anspruch auf Namensnennung bei Preisverleihungen Der Fall klingt wie ein internes Branchengeplänkel, hat aber rechtliche Sprengkraft: Ein Regisseur, der an einer erfolgreichen Serienproduktion mitgearbeitet hat, wird bei der Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis 2025 schlichtweg übergangen. Auf der offiziellen Website tauchen nur zwei seiner Co-Regisseure auf – namentlich, mit Foto, als vermeintlich alleinige kreative Köpfe.…

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  • OLG Frankfurt zur journalistischen Sorgfalt bei digitalen Quellen

    Die Digitalisierung hat dem Journalismus neue Wege der Informationsbeschaffung eröffnet – aber auch neue rechtliche Fallstricke. Wer über heikle Inhalte wie rechtsextreme Chatverläufe berichtet und sich dabei auf digitale Dokumente beruft, die aus zweifelhafter Quelle stammen, steht in der Verantwortung. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (Az. 16 U 9/23), das…

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  • Presserechtliches Opt-Out: Kein Unterlassungsanspruch ohne klaren Rückzug

    OLG München folgt BGH – Medienhäuser müssen Informationsschreiben explizit abwählen Wie viel Belästigung muss ein Medienunternehmen hinnehmen, bevor ein Gericht eingreift? Mit dieser Frage hatte sich das OLG München in einem aktuellen Urteil (18 U 4493/22 Pre, Endurteil vom 18.03.2025) zu befassen – und schließt sich der klaren Linie des Bundesgerichtshofs an: Die bloße Zusendung…

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  • OLG Dresden: Persönlichkeitsrechtsverletzung bei TikTok auch ohne Namensnennung

    Amtliche Leitsätze der Entscheidung: OLG Dresden, 4. Zivilsenat, Beschluss vom 23. April 2024, Az.: 4 W 213/24 Der Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden vom 23. April 2024, Aktenzeichen 4 W 213/24, befasst sich mit einem Unterlassungsbegehren im Zusammenhang mit Äußerungen auf der Social-Media-Plattform TikTok. Der Antragsteller, der unter dem Pseudonym „Mr.K“ auftritt, verlangte von der…

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  • Landgericht Stralsund: Urteil zur Geldentschädigung für anzügliche Textnachrichten und Bilder

    Am 06. Juni 2024 hat die 4. Zivilkammer des Landgerichts Stralsund ein Urteil gefällt (Aktenzeichen 4 O 19/24), das sich mit dem ungefragten Übersenden von anzüglichen Textnachrichten, Bildern und Videos befasste. In diesem Artikel möchte ich die wichtigsten Aspekte des Urteils und seine Bedeutung für das Persönlichkeitsrecht erläutern. Hintergrund des Falls Die Klägerin, eine in…

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