Datenschutz
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Seite 6 von 23„Kostenlos“ – aber mit Daten?
Das OLG Stuttgart entscheidet zur Preisangabepflicht bei personalisierten Apps Die Digitalisierung hat längst Einzug in den Supermarkt gehalten – zumindest ins Smartphone der Kundschaft. Doch was bedeutet es rechtlich, wenn ein Anbieter wie Lidl in seiner App „Lidl Plus“ mit Vorteilen wirbt und zugleich auf die „kostenlose“ Teilnahme hinweist, obwohl Nutzende eine Fülle an personenbezogenen…
Zwischen Datenschutz und Bestenauslese: Was Personalverantwortliche bei Auswahlentscheidungen beachten sollten
Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG, Urt. v. 05.06.2025 – 8 AZR 117/24) zeigt eindrucksvoll, wie sensibel und fehleranfällig Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Dienst sein können – besonders dann, wenn Bewerber mit Vorbelastungen und datenschutzrechtlich heiklen Informationen im Spiel sind. Ein Bewerber mit juristischer Top-Qualifikation, gleichzeitig schwerbehindert und mit einem laufenden Revisionsverfahren gegen ein strafrechtliches Urteil,…
Datenschutzverstoß beim Streamingdienst: 200 Euro für Kontrollverlust über persönliche Daten
OLG Düsseldorf spricht immateriellen Schadensersatz zu – und zeigt, worauf es bei der Haftung für Datenlecks wirklich ankommt Ein Musikstreamingdienst, ein externer IT-Dienstleister in Israel, ein Hackerangriff – und mittendrin: die personenbezogenen Daten eines Nutzers, die im Darknet auftauchten. Was wie ein Drehbuch für einen Tech-Thriller klingt, hat das Oberlandesgericht Düsseldorf mit Urteil vom 10.07.2025…
Datentransfer in die USA bleibt zulässig – EuG weist Klage gegen neues Datenschutzabkommen ab
Immer wieder fragen mich Mandantinnen und Mandanten, ob sie personenbezogene Daten ihrer Kunden oder Beschäftigten in die USA übermitteln dürfen – etwa im Rahmen von Cloud-Diensten oder internationalen Konzernstrukturen. Die Antwort hängt maßgeblich davon ab, ob ein sogenannter Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht. Nach dem Scheitern von Safe Harbor und dem Privacy Shield (Stichwort Schrems I…
Haftung für Onlinebewertungen – Wann Plattformen eingreifen müssen
In meiner anwaltlichen Praxis erlebe ich regelmäßig, wie stark der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens von seiner Online-Reputation abhängt. Gerade im Handel oder in der Dienstleistungsbranche können schlechte Bewertungen spürbare Folgen haben – egal, ob berechtigt oder nicht. Doch was tun, wenn eine Bewertung unwahr ist oder der Verfasser gar kein echter Kunde war? Und wann…
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Schadensersatz nach der DSGVO: Wann besteht ein Anspruch – und wann nicht?
Ob Unternehmen, Behörde oder Verein – ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kann teuer werden. Denn neben möglichen Bußgeldern drohen auch individuelle Schadensersatzansprüche durch betroffene Personen. Aber wann genau ist ein solcher Anspruch begründet? Und welche Grenzen setzt das Recht? Ich erkläre hier, in welchen Fällen ein Schadensersatz gezahlt werden muss – und wann gerade…
- Datenschutz, Datenschutzrecht, Datenschutzrecht aktuell, Datenverarbeitung, DSGVO, personenbezogene Daten
Pseudonymisierte Daten sind personenbezogene Daten – EuGH zieht klare Linie
Was Unternehmen und Behörden jetzt zur Informationspflicht nach der DSGVO wissen müssen Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 4. September 2025 (C‑413/23 P) klargestellt, wie pseudonymisierte Daten datenschutzrechtlich zu bewerten sind – und wann eine Informationspflicht gegenüber betroffenen Personen besteht. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wann handelt es sich (noch) um personenbezogene…
Wenn YouTube den Stecker zieht: Was Plattformnutzer über Sperrungen, Anwaltshonorare und den Digital Services Act wissen sollten
Was tun, wenn YouTube den Kanal sperrt oder ein Video löscht? Viele Plattformnutzer greifen reflexartig zum Telefonhörer und schalten sofort einen Anwalt ein. Schließlich steht oft viel auf dem Spiel – Reichweite, Werbeeinnahmen, das eigene Geschäftsmodell. Doch wann ist das juristisch sinnvoll – und wer trägt eigentlich die Kosten? Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Hamm…