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Datenschutzrecht aktuell

  • Körperkameras im ÖPNV: EuGH stärkt Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO

    Neue Klarheit aus Luxemburg: Der Einsatz von Bodycams durch Fahrkartenkontrolleure im öffentlichen Nahverkehr unterliegt der strengen Informationspflicht nach Art. 13 DSGVO – nicht nach Art. 14. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 18. Dezember 2025 in der Rechtssache C-422/24 entschieden. Ein Urteil mit Signalwirkung für den ÖPNV, aber auch für zahlreiche andere…

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  • Bonitätsdaten nach Forderungsausgleich: Keine Sofortlöschung bei der SCHUFA? Der BGH zieht klare Linien

    Wie lange dürfen Wirtschaftsauskunfteien wie die SCHUFA Daten über erledigte Forderungen speichern? Diese Frage sorgt regelmäßig für Streit – und wurde nun vom Bundesgerichtshof (BGH) im Urteil vom 18. Dezember 2025 (Az. I ZR 97/25) erneut auf den Prüfstand gestellt. Der Kläger hatte argumentiert, dass Daten über beglichene Schulden sofort gelöscht werden müssten – so…

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  • Datenschutz in der Grauzone: Urteil gegen Meta zu heimlicher Datenverarbeitung durch Business Tools

    Meta unter Druck: LG Lübeck erklärt versteckte Datenerhebung für rechtswidrig Meta, Betreiberin von Facebook und Instagram, musste sich erneut vor Gericht verantworten. Diesmal mit weitreichenden Konsequenzen: Das Landgericht Lübeck verurteilte Meta am 27.11.2025 (Az. 15 O 15/24) zur Unterlassung der Datenverarbeitung über sogenannte „Meta Business Tools“ – und sprach der Klägerin 5.000 € immateriellen Schadensersatz…

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  • Wenn Datenschutz auf Anwaltsgeheimnis trifft – was Mandanten wissen sollten

    Ein aktueller Beschluss des OLG Brandenburg zeigt, wie sensibel die Grenzen zwischen Datenschutzrecht und anwaltlicher Verschwiegenheit sind – besonders, wenn sich persönliche Konflikte in juristischen Verfahren fortsetzen. Manchmal sind es nicht die spektakulären Urteile, sondern die leisen Entscheidungen, die tiefe Einblicke in die rechtlichen Strukturen unseres Alltags geben. Der Beschluss des OLG Brandenburg vom 11.…

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  • Wer wirbt, ist (nicht immer) verantwortlich: VG Berlin kippt Datenschutz-Verwarnung im Lettershop-Verfahren

    Dürfen Unternehmen fremde Adressdaten nutzen, ohne dafür datenschutzrechtlich den Kopf hinhalten zu müssen? Eine spannende Frage, die das Verwaltungsgericht Berlin im Oktober 2025 auf den Tisch bekam. Der Fall: Ein Revuetheater wollte mit einer weihnachtlichen Werbeaktion neue Besucher gewinnen – per Post, zielgerichtet, aber anonym. Den Versand übernahm eine Adresshändlerin. Die Datenschutzbehörde sah darin eine…

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  • Verantwortung für Nutzerdaten: EuGH setzt Plattformbetreibern enge Grenzen

    Was der EuGH jetzt von Plattformbetreibern verlangt Plattformen leben vom Mitmachen: Anzeigen, Kommentare, Fotos – alles wird von Nutzerinnen und Nutzern eingestellt. Doch wenn in diesen Inhalten personenbezogene Daten stehen, wird es heikel. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 2. Dezember 2025 (Rs. C‑492/23) ein bemerkenswert klares Urteil gefällt: Plattformbetreiber haften datenschutzrechtlich mit, wenn rechtswidrige Inhalte…

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  • Datenweitergabe an Dienstleister – BGH konkretisiert Löschungspflichten bei Auftragsverarbeitern

    Was tun, wenn der Dienstleister am Ende des Vertrags Daten nicht löscht – und diese später im Darknet auftauchen? Mit Urteil vom 11.11.2025 (Az. VI ZR 396/24) hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Thema aufgegriffen, das in vielen Unternehmen unterschätzt wird: die Pflichten des Verantwortlichen beim Ende einer Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Richter haben…

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  • Datenschutz bei Microsoft 365 – was Unternehmen jetzt wissen müssen

    Microsoft 365 und der Datenschutz – ein Balanceakt mit Anleitung Dürfen Unternehmen in Hessen Microsoft 365 rechtssicher einsetzen? Diese Frage hat in den vergangenen Jahren für reichlich Unsicherheit gesorgt. Ein kritischer Bericht der Datenschutzkonferenz (DSK) aus dem Jahr 2022 ließ Zweifel aufkommen. Doch nun liegt ein neuer, über 130 Seiten starker Bericht des Hessischen Beauftragten…

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  • Digital Omnibus: Wie Brüssel den Datenschutz modernisieren will – und was das für Unternehmen bedeutet

    Es war ein Paukenschlag aus Brüssel: Mit dem „Digital Omnibus“ hat die Europäische Kommission gestern ein umfassendes Reformpaket vorgelegt, das zahlreiche EU-Verordnungen im digitalen Raum anfasst – darunter die DSGVO, die ePrivacy-Richtlinie, die KI-Verordnung und Regelwerke zur Cybersicherheit. Ziel: Weniger Bürokratie, mehr Klarheit – ohne beim Datenschutz zurückzurudern. Doch genau dort liegt auch der juristische…

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  • Arbeitnehmer als Verantwortliche im Datenschutz? Der BGH schafft (erneut) Klarheit

    Mit Beschluss vom 7. Oktober 2025 (Az. VI ZR 297/24) hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen, die eine zentrale datenschutzrechtliche Frage aufwarf: Können Arbeitnehmer datenschutzrechtlich eigenständige Verantwortliche nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO sein? Die Antwort des Senats fällt klar aus – und sie folgt einer Linie, die sich bereits seit einigen Jahren durch…

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