Datenschutz
Alle Inhalte zu diesem Thema
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Seite 6 von 22Datentransfer in die USA bleibt zulässig – EuG weist Klage gegen neues Datenschutzabkommen ab
Immer wieder fragen mich Mandantinnen und Mandanten, ob sie personenbezogene Daten ihrer Kunden oder Beschäftigten in die USA übermitteln dürfen – etwa im Rahmen von Cloud-Diensten oder internationalen Konzernstrukturen. Die Antwort hängt maßgeblich davon ab, ob ein sogenannter Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht. Nach dem Scheitern von Safe Harbor und dem Privacy Shield (Stichwort Schrems I…
Haftung für Onlinebewertungen – Wann Plattformen eingreifen müssen
In meiner anwaltlichen Praxis erlebe ich regelmäßig, wie stark der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens von seiner Online-Reputation abhängt. Gerade im Handel oder in der Dienstleistungsbranche können schlechte Bewertungen spürbare Folgen haben – egal, ob berechtigt oder nicht. Doch was tun, wenn eine Bewertung unwahr ist oder der Verfasser gar kein echter Kunde war? Und wann…
- Datenschutz, Datenschutzrecht, Datenschutzrecht aktuell, DSGVO Schadensersatz, Immaterieller Schaden DSGVO
Schadensersatz nach der DSGVO: Wann besteht ein Anspruch – und wann nicht?
Ob Unternehmen, Behörde oder Verein – ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kann teuer werden. Denn neben möglichen Bußgeldern drohen auch individuelle Schadensersatzansprüche durch betroffene Personen. Aber wann genau ist ein solcher Anspruch begründet? Und welche Grenzen setzt das Recht? Ich erkläre hier, in welchen Fällen ein Schadensersatz gezahlt werden muss – und wann gerade…
- Datenschutz, Datenschutzrecht, Datenschutzrecht aktuell, Datenverarbeitung, DSGVO, personenbezogene Daten
Pseudonymisierte Daten sind personenbezogene Daten – EuGH zieht klare Linie
Was Unternehmen und Behörden jetzt zur Informationspflicht nach der DSGVO wissen müssen Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 4. September 2025 (C‑413/23 P) klargestellt, wie pseudonymisierte Daten datenschutzrechtlich zu bewerten sind – und wann eine Informationspflicht gegenüber betroffenen Personen besteht. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wann handelt es sich (noch) um personenbezogene…
Wenn YouTube den Stecker zieht: Was Plattformnutzer über Sperrungen, Anwaltshonorare und den Digital Services Act wissen sollten
Was tun, wenn YouTube den Kanal sperrt oder ein Video löscht? Viele Plattformnutzer greifen reflexartig zum Telefonhörer und schalten sofort einen Anwalt ein. Schließlich steht oft viel auf dem Spiel – Reichweite, Werbeeinnahmen, das eigene Geschäftsmodell. Doch wann ist das juristisch sinnvoll – und wer trägt eigentlich die Kosten? Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Hamm…
Microsoft Office sicher konfigurieren – BSI gibt klare Empfehlungen
Egal ob Word, Excel, Outlook oder PowerPoint – Microsoft Office ist aus dem Arbeitsalltag kaum wegzudenken.In den meisten Unternehmen laufen zentrale Prozesse über diese Programme. Doch was viele unterschätzen: Gerade weil diese Anwendungen so alltäglich sind, bieten sie eine breite Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Ich erlebe es immer wieder in Gesprächen mit Geschäftsführern und Datenschutzbeauftragten kleiner…
Google-Rezensionen: Was Unternehmer beim Datenschutz beachten müssen
Ein aktuelles Urteil des Österreichischen Bundesverwaltungsgerichts zeigt: Wer sich als Unternehmer zu sehr in einer negativen Bewertung wiedererkennt – und dabei in der Antwort zu viel preisgibt – kann sich schnell ein datenschutzrechtliches Problem einhandeln. „Frau XYZ, Sie sind eine ganz Schlaue…“ – und damit war’s passiert So begann die Google-Antwort eines Einzelunternehmers auf…
- Art. 82 DSGVO, Datenschutz, Datenschutzrecht aktuell, DSGVO Schadensersatz, Immaterieller Schaden DSGVO
Hypothetische Gefahren reichen nicht: BGH schließt DSGVO-Schmerzensgeld bei rein abstraktem Risiko aus
Wie konkret muss eine Datenschutzverletzung Betroffene treffen, damit ein Schmerzensgeldanspruch entsteht?Mit dieser Frage hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 13. Mai 2025 (Az. VI ZR 186/22) ausführlich auseinandergesetzt – und eine klare Grenze gezogen: Ein rein hypothetisches Risiko eines Missbrauchs reicht für einen Schadensersatzanspruch nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO nicht aus.…