Plattformrecht
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Seite 5 von 7Kein Freifahrtschein für Online-Coaches: Fernunterricht ohne Zulassung ist nichtig
Die Welt der Online-Coachings boomt – insbesondere im Bereich Finanzen, Kryptowährungen und digitaler Selbstverwirklichung. Doch wer glaubt, er könne Bildungsangebote einfach als Geschäftsmodell im Internet vermarkten, ohne sich um gesetzliche Grundlagen zu kümmern, irrt gewaltig. Das hat das Landgericht München I nun mit bemerkenswerter Deutlichkeit klargestellt (Urt. v. 02.05.2025, Az. 44 O 16944/23, nicht rechtskräftig).…
Irreführende Fehlermeldung: Was Online-Plattformen jetzt beachten müssen
Wenn die Technik täuscht – LG Hamburg zur Irreführung durch Fehlermeldung Was auf den ersten Blick wie ein harmloser technischer Hinweis anmutet, kann rechtlich schnell zur Stolperfalle werden – vor allem dann, wenn Verbraucher dadurch bewusst oder unbewusst in die Irre geführt werden. So geschehen im Fall eines börsennotierten Unternehmens aus der Finanzbranche, das Anlegern…
Markenverletzung durch Drittanzeigen: Google haftet als Störer
Das Landgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 04.12.2024 (Az. 2a O 112/23) die einstweilige Verfügung gegen Google Ireland Limited bestätigt. Hintergrund des Verfahrens war die missbräuchliche Nutzung der Unionsmarke „Skinport“ in Google Ads-Anzeigen, die auf Phishing-Seiten führten. Das Urteil zeigt, welche Verantwortung Plattformbetreiber tragen, wenn sie von Rechtsverletzungen durch Dritte erfahren. Hintergrund: Markenrechtsverletzung durch Phishing-Seiten…
Urheberrechtsstreit vor dem Landgericht Köln: Was ein „Copyright-Strike“ bewirken kann
Das Urteil des Landgerichts Köln vom 9. Januar 2025 (Az. 14 O 387/24) wirft ein Schlaglicht auf die rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen, die ein sogenannter „Copyright-Strike“ auf einer Streaming-Plattform haben kann. Besonders brisant: Der Fall verdeutlicht, wie leicht diese Funktion von Rechteinhabern – oder solchen, die sich fälschlicherweise dafür halten – missbraucht werden kann. Was…
Übermittlung personenbezogener Daten: Ein Urteil mit weitreichenden Folgen
Das Urteil des Europäischen Gerichts vom 8.1.2025 in der Rechtssache T‑354/22, zu einer Klage von Thomas Bindl wirft ein Schlaglicht auf den Umgang mit personenbezogenen Daten und den Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum. Es beleuchtet entscheidende Fragen zum Datenschutz, insbesondere bei der Nutzung von EU-Diensten wie „EU Login“ und der Einbindung externer Plattformen. Kernaussagen…