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E-Commerce

  • Bearbeitungspauschale im Onlinehandel: Was der BGH erlaubt – und wo die Grenze liegt

    Bearbeitungspauschale im Onlinehandel: Was der BGH erlaubt – und wo die Grenze liegt

    14,90 Euro für Staubsaugerfiltertüten, kostenlose Lieferung und keine Versandkosten. Das Angebot wirkt überschaubar. Im Warenkorb kommt jedoch ein weiterer Betrag hinzu: 3,95 Euro als „Kleinstmengenaufschlag“. Erst ab einem Bestellwert von 29 Euro entfällt die zusätzliche Pauschale. Muss ein Onlinehändler diesen Aufschlag bereits in den angezeigten Produktpreis einrechnen? Mit dieser Frage hat sich der Bundesgerichtshof befasst.…

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  • Materialangaben im Checkout: Neue Pflichten für Mode-Onlineshops

    Materialangaben im Checkout: Neue Pflichten für Mode-Onlineshops

    Die Jacke liegt im Warenkorb, Größe und Farbe sind ausgewählt, die Lieferadresse ist eingetragen. Nur noch ein Klick auf „Jetzt kaufen“ trennt den Kunden vom Vertragsschluss. Doch aus welchem Material besteht die Jacke eigentlich? Steht diese Information nur auf einer früheren Produktdetailseite, kann das für den Onlinehändler zum Problem werden. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat…

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  • Glücksspielwerbung auf YouTube: Wann Plattformen ihren Haftungsschutz verlieren

    Ein Video wird hochgeladen, die Werbeeinnahmen fließen – und die Plattform verdient mit. Lange konnte sich ein Hosting-Anbieter in solchen Fällen grundsätzlich darauf berufen, lediglich fremde Inhalte technisch zu speichern. Doch was gilt, wenn die Plattform den Kanal vor der Monetarisierung prüft, dessen Thema kennt und anschließend an den Einnahmen beteiligt ist? Mit Urteil vom…

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  • BGH zum Kündigungsbutton: Auf der Bestätigungsseite ist kein Platz für Gegenangebote

    Ein Verbraucher möchte seinen Fitnessstudiovertrag kündigen. Er klickt auf die Schaltfläche „Vertrag kündigen“ und gelangt auf die nächste Seite. Dort wartet zwar das Kündigungsformular – direkt darüber wird ihm jedoch eine andere Möglichkeit angeboten: Statt zu kündigen, könne er den Vertrag beitragsfrei pausieren. Was auf den ersten Blick wie ein hilfreicher Hinweis wirkt, verstößt nach…

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  • EuGH stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos

    Ein Streaming-Abo ist mit wenigen Klicks abgeschlossen. Der Zugriff funktioniert sofort, der erste Film läuft – und schon soll das Widerrufsrecht erloschen sein. Eine entsprechende Erklärung findet sich in vielen Bestellprozessen: Der Kunde stimmt dem sofortigen Leistungsbeginn zu und bestätigt zugleich, dadurch sein Widerrufsrecht zu verlieren. Ob diese Gestaltung bei einem modernen Streamingdienst tatsächlich funktioniert,…

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  • WhatsApp reicht nicht: OLG Frankfurt setzt klare Frist für Vertragsangebote im Chat

    Viele geschäftliche Absprachen entstehen heute nicht mehr am Konferenztisch, sondern zwischen zwei Nachrichten auf dem Smartphone. Ein „Passt“, ein „Machen wir so“ oder ein schnelles Angebot per WhatsApp – oft wirkt das unkompliziert und verbindlich zugleich. Doch genau darin liegt ein rechtliches Risiko. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat nun entschieden: Wer ein Vertragsangebot per…

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  • OLG Bamberg kippt „Systemgebühr“ für Print@Home-Gutscheine

    Wer online Gutscheine verkauft, muss Preise transparent darstellen. Das OLG Bamberg hat mit Urteil vom 04.02.2026 (Az. 3 UKl 4/25 e) deutlich gemacht: Eine pauschale „Systemgebühr“ für Print@Home-Gutscheine lässt sich nicht ohne Weiteres auf Verbraucher abwälzen. Gleichzeitig konkretisiert das Gericht die Anforderungen an Preisangaben im Online-Shop und die Grenzen sogenannter Voreinstellungen im Bestellprozess. Für Betreiber…

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  • Streaming-Abo gekündigt – aber weiter gebunden? Der BGH setzt Grenzen bei Gutscheinguthaben

    Viele Streamingdienste werben mit Flexibilität: monatlich kündbar, jederzeit pausierbar. Doch was passiert, wenn das Abo über eine Gutscheinkarte im Voraus bezahlt wurde? Genau hier lag der Streitstoff, den der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 16.04.2026 (III ZR 152/25) entschieden hat – mit spürbaren Folgen für Anbieter und Nutzer. Der Dreh- und Angelpunkt: Kündigung trotz Restguthaben Ein…

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  • „Kündigungswunsch“ statt Kündigung? Warum das OLG Schleswig-Holstein beim Kündigungsbutton genau hinschaut

    Wer einen Mobilfunkvertrag online abschließen kann, soll ihn auch online wieder beenden können – schnell, klar und ohne Umwege. Genau an diesem Punkt setzt das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 04.03.2026 (Az. 6 U 42/25) an. Die Entscheidung macht deutlich: Unternehmen dürfen den gesetzlichen Kündigungsweg nicht durch unklare Formulierungen oder technische Hürden verwässern. Für Verbraucher…

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  • Google Ads und Wettbewerbsrecht: Wann Unternehmen für fremde Werbung haften

    Die Vorstellung ist verlockend: Ein externer Dienstleister übernimmt die Ausspielung von Online-Werbung, automatisiert, skalierbar und scheinbar außerhalb der eigenen Verantwortung. Doch genau diese Annahme hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 11. März 2026 (Az. I ZR 28/25) deutlich relativiert. Der Fall zeigt, wie schnell sich die Grenze zwischen „fremder“ und „eigener“ Werbung auflöst – mit…

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