Medien- und Persönlichkeitsrecht
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Seite 2 von 4Kein Unterlassungsanspruch des Königreichs Marokko gegen „Die Zeit“ und „Süddeutsche Zeitung“
Wenn Medien über mutmaßliche Spionage berichten und dabei einen Staat namentlich nennen, steht schnell mehr auf dem Spiel als nur eine Schlagzeile. Es geht um Ansehen, politische Beziehungen – und um die Frage, wer sich juristisch gegen solche Berichte wehren darf. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteilen vom 24. Februar 2026 (VI ZR 415/23 und VI…
Wenn das Bild nicht (nur) dem Fotografen gehört – Miturheberschaft bei inszenierten Fotos
Das Landgericht Köln klärt: Wer kreativ vorgibt, darf auch urheberrechtlich mitreden Ein Fall, wie er in der Medien- und Werbewelt durchaus häufiger vorkommen dürfte: Ein professioneller Fotograf erstellt auf Basis eines detaillierten Briefings ein Foto – doch wer ist dann eigentlich der Urheber? Und: Dürfen die kreativen Köpfe hinter der Bildidee das Foto später selbst…
Wenn Pressefreiheit an Grenzen stößt: Was das OLG Köln zur Verdachtsberichterstattung entschied
Was dürfen Medien berichten, wenn ein Verdacht im Raum steht? Das OLG Köln zieht klare Grenzen und stärkt das Persönlichkeitsrecht.
Namen nennen – auch wenn’s wehtut
Urheberrechtlicher Anspruch auf Namensnennung bei Preisverleihungen Der Fall klingt wie ein internes Branchengeplänkel, hat aber rechtliche Sprengkraft: Ein Regisseur, der an einer erfolgreichen Serienproduktion mitgearbeitet hat, wird bei der Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis 2025 schlichtweg übergangen. Auf der offiziellen Website tauchen nur zwei seiner Co-Regisseure auf – namentlich, mit Foto, als vermeintlich alleinige kreative Köpfe.…
Haftung für Onlinebewertungen – Wann Plattformen eingreifen müssen
In meiner anwaltlichen Praxis erlebe ich regelmäßig, wie stark der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens von seiner Online-Reputation abhängt. Gerade im Handel oder in der Dienstleistungsbranche können schlechte Bewertungen spürbare Folgen haben – egal, ob berechtigt oder nicht. Doch was tun, wenn eine Bewertung unwahr ist oder der Verfasser gar kein echter Kunde war? Und wann…