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E-Commerce

  • „Geschäftsführung“ ist keine Person – OLG Düsseldorf stellt klar: Das Handelsregister duldet keine sprachlichen Spielereien

    Ein Beschluss mit Signalwirkung für GmbHs und Satzungsgestalter Sprachlich modern, rechtlich unzulässig: So lässt sich der Versuch einer kommunalen GmbH zusammenfassen, in ihrer Satzung statt des gesetzlich verankerten Begriffs Geschäftsführer das Wort Geschäftsführung zu verwenden – und damit auch in das Handelsregister zu gelangen. Das OLG Düsseldorf (Beschluss vom 15.07.2025 – 3 Wx 85/25) hat…

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  • Wenn das Impressum im Labyrinth verschwindet – und warum das Wettbewerbsrecht das nicht hinnimmt

    Das Kammergericht Berlin spricht Klartext zum digitalen Pflichtprogramm Im digitalen Handel sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen – oder eine Abmahnung auslösen. Das Kammergericht Berlin (Beschluss vom 2. April 2025 – 5 U 112/23) hat sich in einem aktuellen Verfahren mit der Frage beschäftigt, wie sichtbar ein Impressum wirklich sein muss.…

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  • Kein Fax, kein Problem? BGH konkretisiert Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Neuwagenkauf im Fernabsatz

    Faxgeräte, Widerrufserklärungen und Verbraucherschutz – eine rechtliche Spurensuche Können Verbraucher ihren Neuwagenkauf widerrufen, wenn der Händler in seiner Widerrufsbelehrung kein Fax angegeben hat? Was auf den ersten Blick wie eine skurrile Frage aus der Zeit der analogen Technik wirkt, beschäftigt seit einiger Zeit die Zivilgerichte – und führte jetzt erneut den Bundesgerichtshof (BGH) aufs rechtliche…

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  • Elektronischer Widerrufsbutton soll kommen

    Ein kleiner Button mit großer Wirkung Wer Online-Verträge mit Verbrauchern schließt, sollte in nächster Zeit ganz genau hinschauen: Das Bundesministerium der Justiz will das Widerrufsrecht im digitalen Geschäftsverkehr deutlich stärken – und bringt dazu ein zentrales neues Instrument ins Spiel: den elektronischen Widerrufsbutton. Der jüngst veröffentlichte Referentenentwurf zur Änderung des Verbrauchervertrags- und Versicherungsvertragsrechts sieht vor,…

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  • Wenn der Hacker kassiert – wer haftet beim Zahlungsbetrug?

    Ein Urteil des LG Koblenz klärt die Verantwortung bei manipulierten Bankdaten im Zahlungsverkehr. Es klang nach einem Routinefall. Ein Zaun wurde gebaut, eine Rechnung gestellt – doch am Ende war das Geld weg. Nicht durch Schlamperei, nicht durch Insolvenz, sondern durch einen digitalen Trickbetrüger. Der Fall, den das Landgericht Koblenz am 26.03.2025 (Az. 8 O…

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  • Was das BGH-Urteil zu OTTO UP für Online-Verträge bedeutet

    Ein Button sorgt für Rechtssicherheit. Klingt banal, ist aber für Verbraucher von großer Bedeutung – und für Unternehmen mit Abo-Modellen ein Weckruf. Mit Urteil vom 22. Mai 2025 (Az. I ZR 161/24) hat der Bundesgerichtshof klargestellt: Auch bei befristeten Online-Verträgen mit Einmalzahlung muss eine Kündigungsschaltfläche bereitgestellt werden – sofern das Angebot auf wiederkehrende Leistungen des…

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  • „Bequemer Kauf auf Rechnung“ – Wenn Zahlungsoptionen zur Werbung werden

    Ein neues Urteil des EuGH, Urteil vom 15.05.2025 – C-100/24 – Bonprix, bringt frischen Wind in den E-Commerce: Zahlungsarten wie der Rechnungskauf müssen transparenter kommuniziert werden. Was war passiert? Ein bekanntes Modeunternehmen hatte auf seiner Website mit dem Slogan „Bequemer Kauf auf Rechnung“ geworben – ein scheinbar harmloser Hinweis auf eine Zahlungsmodalität. Doch die Verbraucherzentrale…

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  • Kündigungsbutton bitte nicht verstecken

    Sky verliert vor dem OLG München Verträge lassen sich heute mit wenigen Klicks abschließen – doch beim Kündigen wird es für Verbraucher manchmal unnötig kompliziert. Dass das nicht nur ärgerlich, sondern auch rechtswidrig sein kann, zeigt ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (Az. 6 U 4336/23 e): Die Verbraucherzentrale NRW hatte gegen die Gestaltung des…

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  • Wenn der Privatverkauf vor Gericht landet: OLG Brandenburg klärt Abgrenzung zwischen Verbraucher und Unternehmer beim Onlinehandel

    Kann jemand, der auf eBay & Co. über 600 Transaktionen abgewickelt hat, noch als „privater Verkäufer“ gelten? Mit dieser Frage befasste sich das OLG Brandenburg in einem aktuellen Urteil (6 U 48/24) – und stellte dabei klar: Allein Masse macht noch keinen Gewerbebetrieb. Ein lesenswerter Fall für alle, die regelmäßig online verkaufen – und für…

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  • Widerrufsbelehrung beim Neuwagenkauf im Fernabsatz – BGH stärkt Unternehmer

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Beschluss vom 25. Februar 2025 (Az. VIII ZR 143/24) eine praxisrelevante Frage zur Widerrufsbelehrung in Fernabsatzverträgen über Neuwagen geklärt. Im Kern ging es darum, ob ein Händler, der von der gesetzlichen Musterwiderrufsbelehrung abweicht, zwingend auch seine Telefonnummer in der Belehrung angeben muss. Die Antwort des BGH: Nein – sofern andere…

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